Interview mit Doris

Chor ImPuls

Interview mit Doris

Herzlich Willkommen, Doris, du bist eine neue Sängerin im Chor ImPuls! 

Während Corona in einen Chor einzutreten, ist eine ungewöhnliche Entscheidung.  Was waren deine Gründe dafür?

Der Zeitpunkt war eher zufällig und nicht unbedingt so geplant. Ich bin seit September 2020 dabei und habe mich schon längere Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, wieder in einem Chor zu singen. Mit den ersten Lockerungen im Sommer und der Aussicht auf

Impfungen zum Jahreswechsel habe ich mich ganz hoffnungsvoll auf Proben und Lieder zur Weihnachtszeit gefreut. Es kam dann leider anders …

In Langenfeld gibt es viele Chöre mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Was macht den Chor ImPuls für dich besonders interessant?

Bei meiner Auswahl habe ich darauf Wert gelegt, in einem gemischten Chor mitzusingen, der sich nicht nur auf ein Genre fokussiert. Eine Mischung aus christlichen und weltlichen Werken, aber auch Gospel u. a. machen das Ganze interessant.  Das geplante Werk “Mass in Deep Blue“ von Marc Gierling als neues Projekt für den Chor finde ich darüber hinaus herausfordernd und interessant.

Ich denke, der Chor ImPuls singt auf einem qualitativ hohen Niveau, was nicht zuletzt auch einem engagierten, anspruchsvollen Chorleiter zu verdanken ist, der alle Sängerinnen und Sänger entsprechend motivieren und mitreißen kann.

Wie oder durch wen bist du auf den Chor aufmerksam geworden?

Den Chor an St. Josef (mit früherem Namen „Cäcilia“) habe ich in zahlreichen Gottesdiensten gehört und mir dabei oft gedacht, dass ich dort auch gerne mitsingen möchte. Da man jedoch nicht alles gleichzeitig machen kann, was einem (mehr oder weniger) Spaß macht, habe ich eine Mitgliedschaft in einem Chor bis zum letzten Jahr erst einmal hinten angestellt. 

Das Singen ist zurzeit nur in ganz kleinen Ensembles im Gottesdienst möglich.  Was bedeutet es dir, dabei mitzuwirken?

Der Besuch eines Gottesdienstes ist für mich unausweichlich auch mit Musik/Gesang verbunden. Durch die musikalische Gestaltung der kleinen Ensembles muss – auch in diesen, aktuell schwierigen Zeiten – nicht darauf verzichtet werden. Durch meine Mitwirkung kann ich ein kleines Stück zu dieser Lebendigkeit in den Gottesdiensten beitragen. Es macht mir viel Spaß und gibt mir gleichzeitig die Möglichkeit, in Übung zu bleiben und ein wenig Chor-Erlebnis zu erfahren.

In Corona-Zeiten fällt das für einen Chor typische Gemeinschaftserlebnis z. B. bei wöchentlichen Proben weg. Welchen Wert hat das Singen über den sozialen Aspekt hinaus für dich?

Singen macht glücklich, ist Balsam für die Seele und gibt mir die Möglichkeit, Abstand vom Alltag zu gewinnen und in eine andere Welt einzutauchen.

Es gibt so viele Freizeitbeschäftigungen, warum ausgerechnet Singen?

Musik und Sport ist eine Kombination, die bekanntermaßen eng, manchmal auch untrennbar miteinander verbunden ist. Neben dem aktiven und regelmäßigen Sport im Verein ist mir Musik als eine weitere Beschäftigung in meiner Freizeit ebenfalls sehr wichtig. Da ich sehr gerne singe, dies jedoch seit längerer Zeit nicht mehr in einem Chor, wollte ich diese Aktivität nun wieder aufnehmen.

Was bedeutet es dir, dich singend zu erleben? Entdeckst du dabei neue Seiten an dir?

Ein Zitat unseres ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck beschreibt es aus meiner Sicht sehr treffend:

“Singen ist eine Art, der Seele und dem eigenen Inneren Ausdruck zu geben.“

Was wünscht du dem Chor ImPuls und dir für die Zukunft?

Meine ersten Teilnahmen an den Proben der Einzelstimmen, die im Sommer letzten Jahres möglich waren, haben mir richtig viel Spaß gemacht und mir gezeigt, mit wie viel Freude und Enthusiasmus alle dabei sind. 

Zunächst würde ich uns wünschen, dass alsbald wieder gemeinsame Proben mit allen Stimmlagen möglich sind. Es wäre schön, ein dauerhaftes Mitglied dieses tollen Chores zu sein, in dem es in Zukunft viele klangvolle Erlebnisse geben wird, die noch lange Zeit nachwirken.

Ich bin begeistert, wie aktiv sich viele Chormitglieder engagieren (u. a. das Chor-Team), möchte mich gerne in die Chor-Gemeinschaft einbringen und freue mich darauf, euch alle bald persönlich kennenzulernen.

Danke dafür, dass wir dich, Doris, durch das Gespräch etwas näher kennen lernen durften. Wir freuen uns darüber, dass du bei uns mitsingst!